Dr. Bob Siegerink

AG Siegerink

Dr. Bob Siegerink
Charité, Centrum für Schlaganfallforschung Berlin
Klinische Epidemiologie und Versorgungsforschung im Schlaganfall (CEHRiS)
bob.siegerink(at)charite.de

Profil

Teamfoto AG Siegerink
Teamfoto AG Siegerink

Bob Siegerink ist Leiter der Arbeitsgruppe Clinical Epidemiology and Health Services Research In Stroke (CEHRIS) am CSB. Zusammen mit seiner AG arbeitet er an zahlreichen Projekten, die darauf abzielen, sowohl die die Ursachen als auch die kurz- und langfristigen Folgen des Schlaganfalls aufzudecken. Darüber hinaus bietet er Methodenunterstützung für die Wissenschaftler anderer CSB Arbeitsgruppen im klinischen und auch im experimentellen Bereich. Neben seinen Arbeiten in der vaskulären Neurologie interessiert er sich für kausale Inferenz und wissenschaftliche Integrität, was zu zahlreichen wissenschaftlichen Projekten, Kursen und Kollaborationen geführt hat.

Ausgewählte Publikationen

Where Have All the Rodents Gone? The Effects of Attrition in Experimental Research on Cancer and Stroke.
Holman C, Piper SK, Grittner U, Diamantaras AA, Kimmelman J, Siegerink B, Dirnagl U.
PLoS Biol. 2016 Jan 4;14(1):e1002331. doi: 10.1371/journal.pbio.1002331.
PMID:26726833

Recurrence and Mortality in Young Women With Myocardial Infarction or Ischemic Stroke: Long-term Follow-up of the Risk of Arterial Thrombosis in Relation to Oral Contraceptives (RATIO) Study.
Maino A, Siegerink B, Algra A, Peyvandi F, Rosendaal FR.
JAMA Intern Med. 2016 Jan;176(1):134-6. doi: 10.1001/jamainternmed.2015.6523.
PMID:26595612

Hypercoagulability and the risk of myocardial infarction and ischemic stroke in young women.
Siegerink B, Maino A, Algra A, Rosendaal FR.
J Thromb Haemost. 2015 Sep;13(9):1568-75. doi: 10.1111/jth.13045.
PMID:26178535

Impuls

Schlaganfall ist eine komplexe Krankheit, die große Auswirkungen auf den einzelnen haben kann. Um zu verstehen, wie wir diese Auswirkungen minimieren oder vielleicht sogar das Auftreten eines Schlaganfalls verhindern können, ist ein umfassendes Verständnis des Schlaganfalls entscheidend. Mit dem Wissen welche Mechanismen zu einem Schlaganfall führen, öffnen sich neue Wege für Behandlung und Vorsorge.
Ich habe an zahlreichen Projekten gearbeitet, die zeigen, dass ischämischer Schlaganfall – zumindest in Teilen – durch ein erhöhtes Gerinnungspotential des Einzelnen verursacht wird. Vielleicht ist ein solcher hypercoagulabler Zustand ein gutes Ziel für die Prävention von ischämischem Schlaganfall und verwandten Krankheiten?
Mehr Wissen über die Ursachen des Schlaganfalls wird zu einer unmittelbaren Veränderung in der üblichen Versorgungspraxis bei Schlaganfallpatienten führen. Um dies zu erreichen, müssen wir auch verstehen, was die Folgen eines Schlaganfalls sind, z.B. welche Schlaganfallpatienten das höchste Risiko für einen weiteren Schlaganfall haben und wie wir Patienten identifizieren, die voraussichtlich suboptimal versorgt werden.  

Wichtigste Projekte

Gehirn schützen

HIND - Die Rolle von Hyperkoagulabilität bei neurovaskulären Erkrankungen

Das Ziel dieses Forschungsprojektes ist es, Laborwissen in epidemiologische Forschungsfragestellungen zu transformieren, um die klinische Relevanz von Hyperkoagulabilität bei neurovaskulären Erkrankungen zu untersuchen.
Fortsetzung/Projektbeschreibung

Komplikationen verhindern

MAS - Managing Aftercare for Stroke (Langzeitversorgung)

Diese Beobachtungsstudie soll Aufschluss darüber geben, unter welchen Beeinträchtigungen die Patienten Jahre und Monate nach dem Schlaganfall leiden und welches Ausmaß diese Beeinträchtigungen haben.
Fortsetzung/Projektbeschreibung

Funktion wiederherstellen

NAVICARE - Patientenorientierte Versorgungsforschung

Mit NAVICARE entsteht unter der Projektleitung des Instituts für Public Health ein regionales, aktives Netzwerk für patientenorientierte Versorgungsforschung.
Fortsetzung/Projektbeschreibung

Gehirn schützen

PROSCIS-B - die CSB prospektive Schlaganfallkohorte

Untersucht wird der Verlauf des Schlaganfalls und das Risiko für Folgeerscheinungen.
Fortsetzung/Projektbeschreibung

Weitere Projekte

Methodenforschung
Unser Team hilft anderen Forschungsgruppen des CSB ihre Studien einwandfrei zu konzipieren und zu analysieren. Durch ihre Fragen stoßen wir manchmal auf neue Methoden und statistische Verfahren die für die Schlaganfallforschung hilfreich sein können.

B-SPATIAL - Register zur Qualitätssicherung der Schlaganfallbehandlung in Berlin
Im Rahmen des B-SPATIAL-Registers (Berlin – Spezifische Akut-Therapie bei ischämischem oder haemorrhagischem Schlaganfall mit Langzeit-Outcome) wollen wir erfassen, welche etablierten Behandlungsmethoden zu welchen Behandlungsergebnissen führen, wie schnell PatientInnen behandelt wurden und ob sie mit dem Rettungswagen oder einem auf Schlaganfall spezialisierten Rettungsfahrzeug (STEMO) in das Krankenhaus gebracht wurden.

Team

Dr. phil. Ulrike Grittner
Wiss. Mitarbeiterin
Biostatistikerin  
Tel. +49 30 450 562 004
ulrike.grittner(at)charite.de

Dipl.-Psych. Juliane Hardt
Wiss. Mitarbeiterin
Tel. +49 30 450 560 659
juliane.hardt(at)charite.de

Dr. med. Thomas Liman
Wiss. Mitarbeiter
Tel. +49 30 450 560 643
thomas.liman(at)charite.de

Dr. med. Manuel Olma
Wiss. Mitarbeiter
Tel. +49 30 450 560 630
manuel.olma(at)charite.de

Dr. rer. nat. Inken Padberg
Wiss. Mitarbeiterin
Tel. +49 30 450 560 668
inken.padberg(at)charite.de

Dr. rer. nat. Sophie Piper
Wiss. Mitarbeiterin
Biostatistikerin
Tel. +49 30 450 562 004
sophie.piper(at)charite.de

Dipl.-Biomath. (FH) Alice Schneider
Wiss. Mitarbeiterin
Biostatistikerin
Tel. +49 30 450 562 004
alice.schneider(at)charite.de

Jessica Rohmann, MScPH
Doktorandin - Klinische Epidemiologie
Tel. +49 30 450 560 679
jessica.rohmann(at)charite.de

Dipl.-Chem. Jane Thümmler
Datenmanagerin
Tel. +49 30 450 560 618
jane.thuemmler(at)charite.de

Studentische Mitarbeiter

  • Svenda Berg
  • Ja Bin Hong
  • Shufan Huo
  • Euna Lhee
  • Leonie Schulz
  • Pia Sperber

Ausbildung/Lehre

Die Forschungsgruppe beteiligt sich an Seminaren des CSB sowie an externen Veranstaltungen, die von Kooperationspartnern organisiert werden.

Mitglieder des CEHRiS Teams koordinieren regelmäßig das Modul »Klinische Epidemiologie und Versorgungsforschung« und lehren außerdem im Modul »Basics in Biostatistics and Clinical Trial Methodolgy« des postgradualen Masterstudiengangs Master of Science (MSc) in Cerebrovascular Medicine. 

Darüber hinaus bietet die Forschungsgruppe thematisch relevante Lehrveranstaltungen. Die genauen Termine und Orte der Kurse werden rechtzeitig angekündigt. Die Forschungsgruppe ist auch für die Unterbringung und die Schulung der Preisträger des CSB-Virchow Scholarship verantwortlich.

Methodologische Beratung

Wir arbeiten derzeit an einigen Formularen, die unseren methodologischen Beratungsservice erleichtern und verbessern sollen. In der Zwischenzeit sollten alle Fragen in Bezug auf Epidemiologie, Methodik und Statistik an den Teamleiter, Bob Siegerink geschickt werden.

bob.siegerink(at)charite.de

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