Jessica L. Rohmann

AG Rohmann

Jessica L. Rohmann, MSc, PhD Kandidatin
Charité, Centrum für Schlaganfallforschung Berlin
Forschungsgruppe Neuroepidemiologie
jessica.rohmann(at)charite.de

Profil

Die Forschung in der Gruppe Neuroepidemiologie konzentriert sich auf die Entwicklung und Anwendung moderner epidemiologischer und statistischer Methoden im Zusammenhang mit Schlaganfall und anderen neurologischen Erkrankungen. Unsere Forschungsprojekte konzentrieren sich auf die Anwendung kausaler Inferenz Methoden und die Modellierung der klinischen Risikoprädiktion (Vorhersage) sowie auf Methoden, die eine Schnittstelle zwischen diesen Bereichen bilden. Unsere breitgefächerte Palette angewandter Projekte in Medizin und Bevölkerungsgesundheit zeigt, dass Methodenforschung oft über die traditionellen Grenzen der Disziplinen hinausgeht. Gegenwärtig umfassen unsere klinischen Schwerpunkte Kopfschmerzerkrankungen und neurovaskuläre Endpunkte, Hyperkoagulabilität, kurz- und langfristige Endpunkte nach Schlaganfall, Geschlechts- und Genderaspekte bei neurovaskulären Erkrankungen sowie die Analyse von Daten aus neurologischen Krankheitsregistern.

Die Gruppe Neuroepidemiologie bringt darüber hinaus methodische Expertise in Studien am Centrum für Schlaganfallforschung sowie in zahlreiche nationale und internationale Kooperationen ein. Unsere Gruppe legt großen Wert auf Reproduzierbarkeit, Transparenz und Qualität der methodologischen Berichterstattung in der Forschung. Wir fördern aktiv den Einsatz moderner Instrumente zur kausalen Inferenz, wie z. B. gerichtete azyklische Graphen („Directed Acyclic Graphs”, DAGs), in der angewandten Forschung. Wir engagieren uns für die Umsetzung dieser Aspekte innerhalb der Charité, indem wir uns u. a. für die Ausbildung Master- und PhD-Studierender sowie von Nachwuchsforscher und Nachwuchsforscherinnen einsetzen. So sind unsere Forscher und Forscherinnen zum Beispiel aktiv am PhD-Programm „Health Data Sciences” und an der „Peerspectives” Peer-Review-Training Initiative (in Zusammenarbeit mit dem BMJ) beteiligt. Outreach-Aktivitäten, wie das Berliner Epidemiologische Methoden-Kolloquium (BEMC), fördern die Weiterbildung zu diesen Themen und dienen dazu, die Berliner Gemeinschaft methodenbegeisterter Menschen in großem Umfang zu vernetzen.

Wir arbeiten eng mit der Causal methOds and NeuroVascular Epidemiology Research Group (CONVERGE) am Institut für Public Health an der Charité und mit Dr. Bob Siegerink, PhD (ehemaliger Gruppenleiter des CSB) in der Department of Clinical Epidemiology am Leiden University Medical Center zusammen.

 

Publikationsliste / Charité Forschungsdatebank

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ORCID

Ausgewählte Publikationen

Coagulation factor XII, XI, and VIII activity levels and secondary events after first ischemic stroke.
Rohmann JL, Huo S, Sperber PS, Piper SK, Rosendaal FR, Heuschmann PU, et al.
J Thromb Haemost. 2020 Sep 16. dx.doi.org/10.1111/jth.15092.
PMID: 32935900

Directed acyclic graphs and causal thinking in clinical risk prediction modeling.
Piccininni M, Konigorski S, Rohmann JL, Kurth T.
BMC Med Res Methodol. 2020 Jul 2;20(1):179. dx.doi.org/10.1186/s12874-020-01058-z.
PMID: 32615926

Parallel pandemic: The crush of covid-19 publications tests the capacity of scientific publishing.
Kurth T, Piccininni M, Loder EW, Rohmann JL.
BMJ Opinion. 2020 May 26.

Blockchain-based innovations for population-based registries for rare neurodegenerative diseases.
Piccininni M, Rohmann JL, Logroscino G, Kurth T.
Frontiers in Blockchain. 2020;3:20. doi.org/10.3389/fbloc.2020.00020

Performance of risk prediction scores for cardiovascular mortality in older persons: External validation of the SCORE OP and appraisal.
Piccininni M*, Rohmann JL*, Huscher D, Mielke N, Ebert N, Logroscino G, et al.
PLoS One. 2020 Apr 9;15(4):e0231097. dx.doi.org/10.1371/journal.pone.0231097.
PMID: 32271825
(*shared authorship)

Migraine, headache, and mortality in women: a cohort study.
Rohmann JL, Rist PM, Buring JE, Kurth T.
J Headache Pain. 2020 Mar 17;21(1):27. dx.doi.org/10.1186/s10194-020-01091-9.
PMID: 32183686

Serum Anti-NMDA (N-Methyl-D-Aspartate)-Receptor Antibodies and Long-Term Clinical Outcome After Stroke (PROSCIS-B).
Sperber PS, Siegerink B, Huo S, Rohmann JL, Piper SK, Prüss H, et al.
Stroke. 2019 Sep 17;STROKEAHA119026100. dx.doi.org/10.1161/STROKEAHA.119.026100.
PMID: 31526121

Genetic determinants of activity and antigen levels of contact system factors.
Rohmann JL, de Haan HG, Algra A, Vossen CY, Rosendaal FR, Siegerink B
J Thromb Haemost. 2019 Jan;17(1):157–68. dx.doi.org/10.1111/jth.14307.
PMID: 30288888

Wichtigste Projekte

Gehirn schützen

HIND – Die Rolle von Hyperkoagulabilität bei neurovaskulären Erkrankungen

Das Ziel dieses Forschungsprojektes ist es, Laborwissen in epidemiologische Forschungsfragestellungen zu transformieren, um die klinische Relevanz von Hyperkoagulabilität bei neurovaskulären Erkrankungen zu untersuchen.
Fortsetzung/Projektbeschreibung

Gehirn schützen

PROSCIS-B – die CSB prospektive Schlaganfallkohorte

Untersucht wird der Verlauf des Schlaganfalls und das Risiko für Folgeerscheinungen.
Fortsetzung/Projektbeschreibung

Weitere Projekte

Gehirn schützen
Komplikationen verhindern

B-SPATIAL - Register zur Qualitätssicherung der Schlaganfallbehandlung in Berlin
Im Rahmen des B-SPATIAL-Registers (Berlin – Spezifische Akut-Therapie bei ischämischem oder haemorrhagischem Schlaganfall mit Langzeit-Outcome) wollen wir erfassen, welche etablierten Behandlungsmethoden zu welchen Behandlungsergebnissen führen, wie schnell Patient*innen behandelt wurden und ob sie mit dem Rettungswagen oder einem auf Schlaganfall spezialisierten Rettungsfahrzeug (STEMO) in das Krankenhaus gebracht wurden.

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