Komplikationen verhindern

CORONA-IS

Primäres Ziel der CORONA-IS Studie (CardiOmyocyte injuRy follOwing Acute Ischemic Stroke) ist es, die Entstehungsmechanismen von Schlaganfall-assoziierten, akuten Herzmuskelschädigungen in einem interdisziplinär orientierten Ansatz zu erforschen.
Fortsetzung/Projektbeschreibung

AG Endres
AG Scheitz

Projektbeschreibung

Kardiale Komplikationen sind in den ersten Tagen nach einem ischämischen Schlaganfall häufig und mit einer schlechten Prognose verbunden. Es gibt zunehmend Hinweise, dass die Entstehung dieser sich überlappenden Komplikationen (Herzmuskelschädigung, Herzinsuffizienz, Herzrhythmusstörungen) durch den Schlaganfall selbst getriggert wird („Stroke-Heart Syndrom“, podcast). Besonders sensitiv und früh lässt sich eine Herzmuskelschädigung mithilfe von kardialem Troponin nachweisen.

Die CORONA-IS Studie untersucht prospektiv strukturelle und funktionelle kardiale Veränderungen in bei Patienten mit und ohne akute Herzmuskelschädigung. Dies beinhaltet unter anderem eine kardiovaskuläre MRT, serielle Echokardiographie, eine autonome kardiale Testung und umfangreiche Laboranalysen. Ziel ist es perspektivisch die Abgrenzung zu einem akuten Koronarsyndrom zu verbessern. Hier besteht eine enge Zusammenarbeit mit der PRAISE-Studie.

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