Versorgungsforschung

Versorgungsforschung hat das Ziel, die alltägliche Realität der medizinischen Versorgung zu studieren. Sie liefert Informationen über Relevanz, Erfolg und Risiko von therapeutischen Prozessen. Versorgungforschung beantwortet somit Fragen jenseits der klassischen biomedizinischen Forschung.

Heute wissen wir, dass eine Reihe von Faktoren für den Erfolg oder Misserfolg einer medizinischen Innovation ausschlaggebend sind. Die Kosten für einen neuen Ansatz kann eine Hürde sein; eine optimierte Ausbildung von medizinischen Fachkräften oder eine verbesserte Zusammenarbeit zwischen den Gesundheitsanbietern können entscheidend sein.

Das CSB hat einen starken Fokus auf der patientenorientierten Forschung und zielt darauf ab, so viele Anhaltspunkte wie möglich vor der Anwendung neuer medizinischer Ansätze bereitzustellen.

Im CSB erfolgt die Versorgungsforschung in Zusammenarbeit mit

Derzeit werden folgende Projekte durchgeführt:

  • NAVICARE: Ziel des Projekts ist es, Barrieren und Ungleichheiten in der Versorgung von Patienten mit altersassoziierten Erkrankungen zu reduzieren.
  • INSPIRE: Eine Studie mit dem Ziel zu zeigen, dass die ambulante Sekundärprävention das Risiko von einem zweiten Schlaganfall reduzieren kann.
  • MAS: Das Projekt untersucht die möglichen Defizite der Schlaganfallversorgung nach der akuten Phase.
  • Servicepunkt Studie: Aus Sicht der Schlaganfallpatienten werden Informationsdefizite und Defizite in der Gesundheitsversorgung beschrieben. Basierend auf den Ergebnissen können vertiefende Fragestellungen für weitere Studien abgeleitet sowie das Beratungs- und Hilfsangebot angepasst werden.
  • Reharegister: Das neue Register soll die Qualität der Schlaganfall-Rehabilitation in Berlin analysieren.
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